Bau

Chancen-Heft Bau 2011

Berufsbildung als Basis für Bauqualität                 

Da Bauarbeiten naturgemäss vor Ort geleistet werden müssen, wird die Baubranche auch in Zukunft eine der wichtigsten Arbeitgeberinnen der Schweiz bleiben. Wie alle anderen Wirtschaftszweige steckt aber auch diese Branche permanent in einer strukturellen Neugestaltung. Durch die zunehmende Mechanisierung, den vermehrten Einsatz von Maschinen und Geräten, ist die Produktivität wesentlich gestiegen. Mehr und mehr verschwinden insbesondere jene Stellen, für die kaum fachliche Qualifikationen verlangt werden. Auch die hohen ökologischen und technologischen Anforderungen an moderne Bauten, der wachsende Bedarf nach werterhaltenden Renovationen und Sanierungen sowie der permanente Termin- und Kostendruck rufen nach höheren Qualifikationen der Baufachleute. Dementsprechend wird die Aus- und Weiterbildung seit einigen Jahren stärker gewichtet. Wer heute einen Bauberuf von der Pike auf erlernt, profitiert von einem fortschrittlichen Berufsbildungskonzept, das mit vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten umgesetzt wird. Dadurch wird die Berufsbildung die Basis für Bauqualität.

Die Fachredaktorinnen Eva Holzmann und Daniela Hüppin haben eine Übersicht zu den Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den beiden Bau-Subbranchen Planung, Hoch-, Tiefbau sowie Gipserei, Malerei, Plattenlegerei geschaffen.

Vierzehn Laufbahnbeispiele – vom Bauleiter Tiefbau (HFP) bis zum Polybau-Meister, von der Strassenbau-Polierin bis zur Malermeisterin, von der Architektin bis zum Farbgestalter – illustrieren in Text und Bild die unterschiedlichen Berufswege und Tätigkeitsfelder. Neben den Beispielen ist wie in allen «Chancen»-Heften auch hier ein Gesamtüberblick zu den Aufgabenbereichen und den Funktionsbeschreibungen zu finden.

Umfang: 60 Seiten

Diese Ausgabe ersetzt das Heft Nr. 7/2005.

 

  

Branche: Bau
Subbranchen:
  • Planung
  • Hoch- und Tiefbau
  • Gipserei, Malerei, Plattenlegerei
AnhangGrösse
Bau_111123.pdf433.09 KB

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